Gerald Mücke

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Gerald Mücke ist ein Java-Liebhaber und Full-Circle Developer mit mehr als 12 Jahren Branchenerfahrung. Nach Abschluss seines Studiums der Informatik an der Universität Leipzig begann er seine Karriere als Entwickler von Testautomatisierungswerkzeugen für einen großen Softwarehersteller. Vor der Gründung seiner eigenen Consulting- und Entwicklungsfirma – DevCon5 – arbeitete er in verschiedenen Branchen, Projekten und Rollen entlang des Softwarelebenszyklus. Sein Themen- und Interessenschwerpunkt liegt auf Software Quality Engineering wie z.B. Testautomatisierung, Performance-Testing und DevOps.

Twitter: @gmuecke
Web: www.devcon5.ch

Dinner for One - Jenkins in 3 Akten

Wie im beliebten TV-Sketch ist es auch mit Jenkins: beim Versuch zu viele Rollen zu füllen wird er oft fürchterlich betrunken und ist kaum mehr zu gebrauchen.

Jenkins ist der am weitesten verbreite CI/CD Server. Der häufig aufgrund seiner niedrigen Initialkosten eingeführte Diener ist vor allem wegen seiner Flexibilität und Offenheit beliebt bei vielen Entwicklerteams. Jedoch ist diese Offenheit und Flexibilität nicht immer von Vorteil, da sie schnell dazu einladen, Jenkins in zu viele verschiedene, teils gegensätzliche, Rollen zu stecken. Dabei stösst man man schnell an die Grenzen der vermeintlichen Flexibilät, was nicht selten die niedrigen Initialkosten ins Gegenteil verkehrt.

In diesem erfahrungsbasierten Vortrag möchte ich auf die paar Vorzüge eingehen, die Jenkins gegenüber anderen Build-Tools hat, aber vor allem die vielen Stolpersteine aufzeigen, die mir die Arbeit als DevOps erschwert haben, sowie ein paar Praktiken aufzeigen, mit denen die Arbeit mit Jenkins letztendlich erträglich wurde.